Bischof Manfred Scheuer war es wichtig, sich selbst ein Bild vom Einsatz der Jugendlichen bei „72 Stunden ohne Kompromiß“ zu machen. Er besuchte die Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Diakonie Zentrums Spattstraße.

Mit Schwedenbomben im Gepäck stattete Bischof Manfred Scheuer gemeinsam mit Diözesanjugendseelsorger Michael Münzner am Freitag dem Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz einen Besuch ab. Im UMF-Wohnhaus, in dem in 4 Wohnungen 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterbracht sind, wurde beim Projekt „Alles neu“ der Katholischen Jugend fleißig gemalt und die Wände verschönert. Die Asylwerber, von denen die meisten aus Afghanistan kommen, durften selbst die Farben auswählen und unterstützen die acht 72-Stunden-TeilnehmerInnen aus dem Gymnasium Petrinum auch bei den Malerarbeiten. Auch Bilder, die später die Wände verschönern werden, wurden gemeinsam kreiert. Bischof Manfred hörte aufmerksam zu, als die jungen Flüchtlinge über ihren Weg nach Österreich und ihren Alltag erzählten. "Die Jugendlichen haben gemeinsam gewerkt , es die Stimmung war super und unser Haus ist jetzt viel bunter" erzählt Christine Stöckel, Leiterin der Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Information:
72 Stunden Power für einen sozialen Zweck!
Rund 5.000 Jugendliche engagieren sich freiwillig 72 Stunden lang in rund 400 Einzelaktionen in ganz Österreich.
Österreichs größte Jugendsozialaktion fand vom 19. - 22. Oktober 2016 statt.
"72 Stunden ohne Kompromiss" ist ein Projekt der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3.

LINK: https://www.72h.at/

Quelle: Hannelore Kleiß, Diakonie Zentrum Spattstraße