Dorothee Büürma wurde am 15. September in einem feierlichen Gottesdienst durch Superintendent Stefan Schröckenfuchs ins Amt eingeführt

Sie kommt aus einer lutherischen Pfarrersfamilie und hat als Family Church Worker in einer Methodistenkirche in Manchester gearbeitet. Ihr Studium in Contextual Theology hat sie am „Luther King House“ absolviert, das von verschiedenen kirchlichen Denominationen (reformiert, methodistisch, baptistisch) gemeinsam betrieben wird. Im Jahr 2013 wurde sie zur Pfarrerin der United Reformed Church (URC) in England ordiniert. Und mit 1. September hat Dorothee Büürma, die weiterhin Pfarrerin der URC ist, ihren Dienst als Pastorin in der EmK in Salzburg aufgenommen. Möglich ist dies auf der Grundlage der gegenseitigen Anerkennung der Kirchen innerhalb der „Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE), die auch die volle Anerkennung von Amt und Ordination einschließt.

Dorothee Büürma

Ökumenische Offenheit und die Bereitschaft, über konfessionelle Grenzen hinaus zu denken, sind ein wesentliches Merkmal der neuen Salzburger Pastorin. Merkmale, die auch zur DNA der EmK Salzburg gehören. Und so wurde auch der Gottesdienst zur Amtseinführung von Pastorin Büürma zu einem ökumenischen Fest, an dem zahlreiche Vertreter*innen aus den verschiedenen christlichen Kirchen Salzburgs teilgenommen haben. Auch der Dienstort der neuen Pastorin spiegelt diese ökumenische Weite. Denn die Gottesdienste der EmK in Salzburg finden seit Jänner 2019 in der Kapelle des Diakoniewerks in Salzburg-Aigen statt - einer Kirche, in der regelmäßig auch römisch-katholische und evangelisch-lutherische Gottesdienste stattfinden.

Bezirkslaienführerin Gabriele Rehbogen begrüßte die neue Pastorin im Namen der Gemeinde.

In ihrer Predigt hob Büürma die Freude Gottes hervor, der sich auf die Suche nach den Verlorenen macht und sich von Herzen freut, wenn er sie findet, und ihnen so wieder ein Zukunft eröffnen kann. So wie auch Jesus stets die Gemeinschaft mit denen gesucht hat, die von der Gesellschaft als „verloren“ angesehen wurden. Der Vorsitzende des ökumenischen Arbeitskreises Salzburg, Pfarrer Martin Eisenbraun (altkatholisch) brachte in seinem Grußwort im Namen der Ökumene die Freude zum Ausdruck, dass die EmK nun wieder mit einer Pastorin „vor Ort“ präsent ist. Als Vertreterin der Diakonie überreichte Dr.in Michaela Koller ein Kreuz, das von Künstlern im Atelier des Diakoniewerk Gallneukirchen angefertigt wurde.

Der Gottesdienst wurde von zahlreichen Gästen aus der Ökumene und anderen EmK-Gemeinden besucht.

Fotos: EmK (Bernhard Pöll)