Die Jährliche Konferenz in der Schweiz, Frankreich, Nordafrika war von 8.-11. Juni in Zuchwil. Ich hatte die Freude, dabei zu sein, als Delegierte von der JK Österreich. Das Thema "gefragt" zog sich durch die gesamte Konferenz. Es wurden nicht nur im Plenum viele Fragen gestellt sondern auch bei anderen Möglichkeiten. Zum Beispiel bereitete Rafael Burkhalter (Jugendvorsitz) mehrere Fragen vor, welche in Kleingruppen diskutiert wurden. Sie alle stellten in unterschiedlichen Weisen die Frage, was es heißt EmK zu sein. Auch der Themennachmittag am Samstag lud dazu ein, sich Fragen zu stellen. Hierfür wurde der Zukunftsforscher Andreas Walker eingeladen, der einige sehr wichtige Fragen stellte.

Um ein Gefühl für diese Konferenz zu bekommen, habe ich die interessantesten Fragen gesammelt. Diese Fragen sollen anregen, das bestehende zu Hinterfragen und sollten idealerweise in der Gemeinschaft mit Anderen diskutiert werden. Weil es ist gut und wichtig, Fragen zu stellen. Man darf jedoch nicht erstaunt sein, wenn man (noch) keine Antwort dazu findet — aber das gemeinsame Suchen hilft.

Wir sind dauernd ängstlich - wo finden wir Hoffnung? Hoffnung für das Leben vor dem Tod?
Wir werden immer älter - wozu eigentlich?
Die Frauen emanzipieren sich und überholen alle - brauchen wir in Zukunft noch Männer?
Weshalb sollen wir noch Gott im Gebet um Rat fragen, wenn künstliche Intelligenz, Big Data, Facebook und Google alles über uns wissen?

Wo liegt der Hauptfokus der EmK, in dieser oder der nächsten Welt?
Was sollte die EmK in den nächsten 5 Jahren verändern?
Was ist der größte Fehler der EmK?
Ist es wichtig, dass die EmK fortbesteht? Warum?
Wie sollte man mit einem Konflikt in der Kirche umgehen?
Wie kann die Angehörigkeit zur EmK einer Person helfen?

Wie soll die EmK auf Außenstehende zugehen?
Wie soll die EmK helfen? (Kriegsopfer, Flüchtlinge, Süchtige, Obdachlose, Orientierungslose)
Wieso haben so viele EmKs verschlossene Türen?
Wie bringen wir uns in den politischen Staat ein?
Wie verändern wir als EmK unsere Gesellschaft?

Wollen wir als Kirche die wirklichen Bedürfnisse der Menschen hören und offen damit umgehen?
Wie kann man Alt und Jung in der Kirche/Gesellschaft nicht als Kontrast sondern als Gemeinschaft sehen?
Was erwarten wir als Kirche von Jesus?
Wollen wir wirklich sehen?

Gott erträgt alle Fragen, ertragen wir sie als EmK auch?

Maria Sonnleithner