Mit Superintendent Stafan Schröckenfuchs, Pastorin Esther Handschin, den Pastoren Martin Obermair-Sigrist und Matthew Laferty und Lokalpastor Frank Moritz-Jauk war eine kleine Delegation aus Österreich nach Budapest angereist, um dort das 120 jährige Jubiläum der ungarischen, evangelisch-methodistischen Kirche zu feiern. Wir haben das gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Ungarn, aber auch aus der Slovakei, Serbien und Rumänien getan. Bischof Patrick Streiff, sowie die Superintendenten Stefan Rendos (SK),László Khaled (HU), Daniel Sjanta (SRB) und Pastor Rares Calugar (RO) waren mit unterschiedlich großen Delegationen angereist.
Der Mittwochnachmittag war geprägt von zahlreichen Grußworten und Kurzreferaten zu den jeweils vertretenen Ländern. Dadurch konnten alle einen Einblick von den unterschiedlichen Ländern und der dort getanen Arbeit gewinnen. Nach einem Grußwort des ungarischen Vizepremiers haben wir einen gemeinsamen Gottesdienst gefeiert.
Am Donnerstagvormittag bestand dann die Möglichkeit mit den ungarischen und serbischen Geschwistern über inhaltliche Fragen ins Gespräch zu kommen. Fragen oder Umgang mit Migration und der erlebten Flüchtlingsströme waren ein Thema. Oder die Frage, wie es um den pastoralen Nachwuchs bestellt ist, Jugendarbeit oder Gemeindeneugründungen. Besonders unsere serbischen Geschwister haben auf den anhaltenden und bedrohlichen „braindrought“, also dass allle jungen und gut ausgebildeten Menschen so schnell wie möglich das Land verlassen, hingewiesen. Eine Situation, die wir auch aus Berichten von Jean und Wilfried Nausner aus Albanien kennen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir uns wieder auf die Heimreise gemacht.
Es hat wirklich gut getan, sich auszutauschen. Wir sind in vielen Dingen oder Ansichten nicht einer Meinung, aber es hat sich gezeigt, dass wir auf eine andere Weise miteinander verbunden sind: Im gemeinsamen Auftrag und in der Verbundenheit der Connexio.
Eine Einladung nach Serbien haben wir bekommen. Mit der ausdrücklichen Bitte, nicht das nächste runde Jubiläum abzuwarten, sondern diese Gelegenheit des Austauches wirklich anzunehmen.