Laienpastor Frank Moritz-Jauk absolviert derzeit berufsbegleitend die Methodist e-Academie. Teil dieser Ausbildung sind auch Blockseminare, bei denen sich die Teilnehmer, die ansonsten eigenständig bzw. via Internet studieren, zum persönlichen Austausch begegnen. Frank Moritz-Jauk berichtet über das erste dieser Blockseminare, das Anfang Februar in seiner schwäbischen Heimat stattgefunden hat.

Vom 6.-9. Februar fand das Blockseminar der diesjährigen eAcademy in Tübingen, Deutschland statt. Untergebracht in einer Location, die nur dem Namen nach mit Tübingen verbunden werden kann und eher „grüne Wiese“ heißen sollte, haben wir vor allem eine Zeit des Austausches gehabt. Pastorinnen und Pastoren aus fünf verschiedenen Ländern waren angereist um sich mit Lektoren aus vier verschiedenen Ländern auseinanderzusetzen.

Inhaltlich ging es um einen guten Abschluss des ersten Moduls „Methodistische Geschichte I“ und einen Ausblick auf die nächsten Module „Methodistische Lehre“ und „Methodistische Geschichte II“. Außerdem hatte jeder und jede Teilnehmende die Möglichkeit, das Thema ihrer Abschlussarbeit vorzustellen. Auch hier wurde die große Bandbreite an Themen und Interessen sichtbar, die auf den jeweiligen Kontext der Länder zurückzuführen ist.

An den Abenden haben wir uns über verschiedene andere Themen unterhalten - unter anderem die Rezeption des Themas Homosexualität. Es war es schön, die aktuellen Dienstorte unserer Pastoren in Bulgarien zu erfahren. Auch mit den ungarischen KollegInnen habe ich schon über das geplante Treffen der PastorInnen im November 2018 gesprochen. Bei den slovakischen KollegInnen ist mir eine etwas charismatischere Ausrichtung der Gemeinden aufgefallen und zumindest bei einer der russischen Teilnehmerinnen waren es die diakonischen Aufgaben, die prägend sind - geht es doch um den Neustart einer Behinderteneinrichtung im Süd-Westen von Russland.

Am Donnerstagnachmittag ist es dann doch gelungen, mit dem Bus in die downtown von Tübingen zu fahren. Mir als Aboriginee ist es dann eine Freude gewesen, Hölderlinturm, Kirche, Marktplatz und das Schloss Hohentübingen anzusteuern. Nach einem fairen Kaffee haben wir uns dann im Souvenirladen der Stadt Tübingen voneinander verabschiedet. Das nächste Blockseminar findet Anfang Juni in Varna statt und wird für mich wegen der zeitgleich angesetzten Jährlichen Konferenz nicht besuchbar sein. Freuen kann ich mich dann auf das dritte Seminar Anfang 2019 in Großbritannien.

Frank Moritz-Jauk

Von links nach rechts hinten: Gabriella Kopas (SK) Patrik Hipp (SK), Natalya Smirnova (RUS), Frank Moritz-Jauk (A)
Von links nach rechts mitte: Bence Vigh (H), Krasimir Madzharov (BG), Jessica Morris-Ivanova, (BG) Zsofia Pastor (H), Ivaylo Ivanov (BG)
Von links nach rechts vorne: Martin Wellings (GB), Irina Rushkevich (RUS), Ulrike Schuler (D)
Nicht am Bild die Referenten Stefan Zürcher (CH) und Jorgen Thaarup (DK)
Foto (c) EmK