Der Geist der Reformation: Die Kirche muss immer erneuert werden.

Was ist gut an Kirche? Was ist problematisch? Was passt? Was läuft schief? In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 beschäftigten sich 15 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Gemeinden Graz, Wien-Fünfhaus, Salzburg und Linz am Pfingstwochenende mit dem Thema Reformation. Schnell wurde klar: Reformation ist kein geschichtliches Thema, sondern jede Generation von Christ_innen muss prüfen, welche Formen passend sind, um die Botschaft von der frei machenden Liebe Gottes in der Welt zu leben.
 
Neben Thematischem gab es viel zu lachen, spielen, sporteln, essen, tanzen und töten (natürlich nur beim legendären Spiel „Mafia“). Die Regenpausen ließen sogar Ausflüge in die schöne Umgebung von Windischgarsten zu.
Am Sonntag brachten wir uns mit einem Chor-Lied, Lesung und Gebeten in den evangelischen Gottesdienst vor Ort ein. Zum Abschluss des Wochenendes erarbeiteten die Jugendlichen eine Feier, bei der sie mit den Elementen, die einen Gottesdienst ausmachen, experimentierten.
 
Wir haben an diesem Wochenende vielleicht nicht die ganze Kirche reformiert, aber wir haben wieder einmal erlebt: Wo Menschen im Geist von Jesus Christus beisammen sind, da ist dieser Geist spürbar. Und wo der Geist Christi die Kirche prägt, da ist sie, was sie sein soll: Leib Christi, also Gott in greifbarer Gestalt.
 
Bericht: Pastor Martin Siegrist
Foto: Florian Kammermeier