„Glaube im Gespräch“ begleitet ab 2. März Ausstellung im Wien Museum

Wien (epdÖ) – Was glauben Menschen aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft, Kunst? Dieser Frage geht die Gesprächsreihe „2017 – Glaube im Gespräch“ nach – eine Veranstaltung, konzipiert als Begleitprogramm zur Ausstellung „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther“, die aktuell im Wien Museum zu sehen ist.

„Glaube ist etwas sehr Persönliches und Intimes und gilt vielen als Privatsache. Doch prägt die religiöse Haltung die ganze Person, egal ob jemand sehr oder durchschnittlich oder gar nicht gläubig ist. Und Kirchen und Religionsgemeinschaften stellen Öffentlichkeitsanspruch“, heißt es dazu in der Einladung. Mit Menschen, die auf unterschiedliche Weise in der Öffentlichkeit stehen, soll über die Rolle der Religion in der Gesellschaft, aber etwa auch über persönliche Glaubensüberzeugungen gesprochen werden. Den Auftakt machen am 2. März die Schriftstellerin Julya Rabinovich, die Historikerin und Rektorin der Akademie der Bildenden Künste Wien, Eva Blimlinger, der Menschenrechtsexperte Peter Kirchschläger und der Physiker Herbert Pietschmann zum Thema „Woran glauben ‚vernünftige‘ Menschen?“

Als Gesprächspartner bzw. Gesprächspartnerinnen konnten u.a. weiters gewonnen werden Willi Mernyi (Gewerkschafter und Vorsitzender des Mauthausen Komitees), Elias Bierdel (Journalist und Menschenrechtsaktivist), Eva Glawischnig (Clubobfrau und Nationalratsabgeordnete), Maximilian Zirkowitsch (Satiriker), die Autorin Saskia Jungnikl sowie die Journalistinnen Renata Schmidtkunz und Julia Schnizlein.

Beginn ist am 2. März um 19 Uhr in der Evangelischen Volksschule am Karlsplatz (1040 Wien, Karlsplatz 14). Der Eintritt ist frei.

Begleitet wird die Gesprächsreihe im ORF-Fernsehen durch die Sendung „Was ich glaube“ (Sonntag um 16.55 Uhr auf ORF2). Der Beitrag von Eva Blimlinger ist noch bis Samstag in der TV-Thek abrufbar.

Informationen zu den weiteren Terminen finden Sie hier

Programmfolder

Foto: Evangelische Schule am Karlsplatz (epd/Uschmann)