Wie so oft war es bis kurz vor Beginn des Wochenendes unsicher, ob wir es durchführen und genügend Teilnehmende haben werden, aber dann hat sich alles noch wundersam gefügt. Mit (v.l.n.r.) Maria, Martin, Michel, Frank, Magdalena und Valentin hatten wir eine feine kleine Gruppe zusammen, die das schnuckelige Freizeitheim in Windischgarsten in Beschlag genommen hat.

Inhaltlich stand das Wochenende unter dem Motto „In welchem Schuh steckst du?“ und darum haben wir uns am Freitagabend einmal über unsere Glaubensgeschichten unterhalten: Wo stehst du, wo stehe ich, was ist so der Hintergrund auf dem ich heute hier bin und welche Fragen beschäftigen mich in meinem Glauben. Und im Angesicht des Trinitätssonntages sozusagen, haben wir das Thema Trinität in den Andachten aufgegriffen und uns einmal diesem nicht immer einfach zu verstehendem Thema angenähert.

Am Samstagvormittag stand dann vorallem die Frage im Raum, was es bedeutet oder bedeuten könnte, dass Christus für meine Sünden gestorben ist. Also eine Auseinandersetzung rund um die Fragen: Was ist Sünde, wie erlebe ich das in meinem Alltag, musste Christus für mich sterben, was ist der Unterschied zwischen Opfer und Hingabe, wie verstehen wir die Bibel usw. Am Nachmittag war dann viel Zeit und Raum für Volleyballspielen, Chillen, (Portfolio fertigstellen), einem Ausflug zur größten Karstquelle Oberösterreichs, dem 4° kalten Ursprung der Pießling, und vielem mehr.

Maria hat sämtliche Essen unter das Motto „Italien“ gestellt, wohl auch, um die Reste des vorangegangenen Pfingstjugendtreffens perfekt aufbrauchen zu können. Jedenfalls hat sich so das geflügelte Wort des Wochenendes herauskristallisiert: Bruschetta. Wie wunderbar falsch man doch italienisch aussprechen kann und doch jede Menge Spass daraus zieht.

Alles in allem eine reiche, wertvolle Zeit mit dem klaren Wunsch, so ein Wochenende auch im nächsten Jahr wieder anbieten zu können. Dann auch nicht in der Prüfungszeit und deutlich früher im Jahr als heuer, damit möglichst viele junge Erwachsenen diese Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs wahrnehmen können.

Frank Moritz-Jauk