Krea­tiv­nach­mit­tag und Feier zum Welt­ge­bets­tag der Frauen in Salzburg Stadt

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Dorothee Büürma

Pastorin, Erwachsenenbildung


Ein Fest für die Sinne: Das Motto "Zukunftsplan: Hoffnung" der Frauen aus England, Wales und Nordirland war auf vielerlei Weise erfahrbar am 4. März

Feierliche Eröffnung

Eröffnet wurde der ökumenische Kreativnachmittag in der Kollegienkirche: Pastorin Dorothee Büürma (EmK Salzburg) stellte das Thema des Weltgebetstages und den dazugehörigen Bibeltext vor.
Brigitte Zinnburg, Vorsitzende des Weltgebetstags in Österreich, gab eine Einführung in die Geschichte des Weltgebetstags der Frauen und war sehr erfreut, bei diesem ökumenischen Projekt mitzuwirken: „Der Weltgebetstag 2022 in Salzburg ist etwas Besonderes: erstmals gibt es Kreativworkshops zum aktuellen Thema.“
Matthias Hohla, Ökumenereferat der Erzdiözese Salzburg und Organisator des Kreativnachmittags, gab eine Übersicht über die verschiedenen Workshops, zu denen die Teilnehmenden anschließend an den verschiedenen Stationen in der Innenstadt ausschwärmten.

Vorsitzende Österreichs Brigitte Zinnburg und Pastorin Dorothee Büürma

Workshops

Rund 30 Kinder und 25 Erwachsene nahmen an den verschiedenen Workshops teil, die zum Thema angeboten wurden:

Eine Gruppe lernte liturgische Tänze kennen. Zwei der Tänze wurden den Besucher*innen des Abschluss-Gottesdienstes unter Anleitung von Workshopleiterin Elvira Göbert beigebracht.

Die Kunst des Ikonen-Malens wurde von John Reeves, Leiter des Byzantinischen Gebetszentrums und Priester der Ukrainisch Griechisch-Katholischen Gemeinde Salzburg, in einem Workshop für Jugendliche aufgenommen. Die von ihm vorbereiteten Jeremia-Ikonen wurden im Workshop gemalt und sind für die Teilnehmenden eine besondere Erinnerung an den Tag.

Ein Filmworkshop mit Weihbischof Hansjörg Hofer brachte eine Gruppe von Kindern hinter die Kameras und ihre Fragen vor die Linse: "Was würde der Prophet Jeremias heute machen – sich auf den Marktplatz stellen, eine Instagram-Story drehen oder ein Interview geben?"

Für diejenigen, die sich tiefer mit dem biblischen Text und seinem historisch-theologischen Hintergrund beschäftigen wollten, gab es einen Vortrag zu "Jeremia in der jüdischen Bibelauslegung" von Theologin Susanne Plietzsch. 

Zu einem "Abenteuer Babylon" luden Pfarrer Martin Eisenbraun und sein Team der Altkatholischen Kirche eine weitere Gruppe von teilnehmenden Kindern ein. Das von Eisenbraun und Anna Strauß zu diesem Anlass geschriebene Lied "Egal was ist, du bist bei mir" wurde im Schlussgottesdienst aufgenommen und mit allen gesungen.

Nach krankheitsbedingter Änderung übernahm Pastorin Dorothee Büürma den letzten Workshop des Nachmittags, bei dem ihr ihre Arbeitserfahrung als Köchin in England diente: Ein kleines Team von engagierten Teilnehmerinnen bereitete englische Häppchen zu, die dann in der Pause des Kreativnachmittags als "High Tea" im Foyer des Bischofshauses serviert wurden.

Das Motto des WGT-Komitees aus England, Wales und Nordirland, "Zukunftsplan: Hoffnung" war auf vielerlei Weise spürbar an diesem Nachmittag. Organisator, Matthias Hohla, verwies auf die Aktualität dieses Mottos als: „etwas was wir in dieser Zeit ganz besonders gut brauchen können – nach den herausfordernden Monaten der Coronapandemie und inmitten des Kriegstreibens in der Ukraine."

Vom ökumenischen Infopoint Kirchen – Offener Himmel wurden an diesem Tag englische Toffees und Schokoladen, sowie Teebeutel mit der Hoffnungsbotschaft des Weltgebetstags an Passant*innen in der Salzburger Altstadt verteilt. 

Weltgebetstag 2022
Weltgebetstag 2022

Denn ich weiß, was ich mit euch vorhabe.

– Ausspruch des Herrn –

Ich habe Pläne des Friedens und nicht des Unheils.

Ich will euch Zukunft und Hoffnung schenken.

Jeremia 29, 11
Die Bibel

Ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst

Zum abschließenden Gottesdienst im Sacellum kamen etwa 35 Erwachsene. Dieser Gottesdienst war einer von mehreren, die an verschiedenen Orten in Salzburg Stadt und Land angeboten wurden am 4. März.

Die Liturgie, die von den Frauen in England, Wales und Nordirland geschrieben worden war, wurde durch Elemente des Kreativnachmittags bereichert. 

Geleitet wurde der Gottesdienst von Pastorin Dorothee Büürma (Evangelisch-methodistische Kirche), Flora Ennsberger (Rumänisch-orthodoxe Kirche), Pastoralassistentin Susanne Rasinger (Römisch-katholische Kirche) und Brigitte Zinnburg (Vorsitzende "Weltgebetstag der Frauen" in Österreich).
An dem Gottesdienst nahmen auch Vertreter*innen der Ökumene in Salzburg teil: Generalvikar Martin Eisenbraun (Altkatholische Kirche), Priester John Reeves (Ukrainisch Griechisch-Katholische Kirche), Erzpriester Dumitru Viezuianu (Rumänisch-orthodoxe Kirche), sowie Dr. Eduard Baumann (Bibelwelt), Mag.a Lucia Greiner (Seelsorgeamt) und Mag. Matthias Hohla (Organisator der Veranstaltung, Ökumenereferat).

Das Motto des Weltgebetstags der Frauen "Zukunftsplan: Hoffnung" unterstrich die einzelnen Veranstaltungen und wob im Gottesdienst alles zusammen zu einer eindrucksvollen ökumenischen Feier der Hoffnung und des gemeinsamen Betens, nicht nur für die Frauen in E, W, NI, sondern auch für Frieden auf der Welt.

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