Mut proben

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Martin Obermeir-Siegrist

Pastor, Kinder- und Jugendwerk


10 Jugendliche kamen von 17. bis 19. April in Graz zusammen, um einander „kühn zu lieben“.

Kann man Mut proben und einüben? Können wir „kühn lieben“? So lautet ja der Anspruch der Vision unserer Kirche (love boldy, serve joyfully, lead courageously – kühn lieben, be­reit­wil­lig dienen, ent­schlos­sen vor­an­ge­hen).

Von 17. bis 19. April trafen sich 10 Jugendliche und fünf Mitarbeiter*innen des Kinder- und Jugendwerks in Graz, um gute Gemeinschaft zu pflegen und über kühne Liebe nachzudenken.

Was es bedeutet, kühn zu lieben – oder moderner ausgedrückt, Zivilcourage zu zeigen – reflektierten wir anhand von biblischen Texten wie Lukas 7,36-50 (eine „Sünderin“ wäscht Jesus die Füße), Apostelgeschichte 2,42-47 (Die christliche „Urgemeinde“ in Jerusalem wagt radikale Gemeinschaft) und einer Filmszene aus „Das neue Evangelium“ (Milo Rau, 2020) nach Johannes 8,1-11.

Global Mission Fellow Rev. Sam T. Rajkumar (ein Missionar unserer weltweiten Kirche, der derzeit in der GEKE Geschäftsstelle in Wien arbeitet) unterhält sich mit seiner Bauchrednerpuppe Tony und Pastor Martin Obermeir-Siegrist darüber, dass Gott uns kühn liebt: Gott betet nicht einfach aus der Distanz für uns, sondern kommt uns in Jesus nahe. Unser Leben kann Gottes Liebe widerspiegeln. Und zwar nicht nur im Nachdenken und Reden, sondern in konkreten Taten, wie Hilfe, Teilen und Solidarität.

Am Samstag waren wir nachmittags in Graz unterwegs:

Dramatische Trennungsszenen spielten sich ab, als Eike Nungesser uns frühzeitig verlassen musste, um in Wien den Halbmarathon zu laufen:

Dank ortsvertrauter Jugendlicher fanden wir exzellentes Eis …

… und besonders Mutige rutschten die Schlossbergrutsche hinunter. 
Auch wenn das nicht die Art von Mutprobe ist, um die es hauptsächlich ging, dennoch ein gruppenstärkendes Erlebnis. 
Am Bild: Auch eine halbe Stunde Anstellen ist in guter Gesellschaft nicht schlimm:

Uns wurde klar: Es ist gut, eine Weg- und Lerngemeinschaft zu haben, um kühne Liebe einzuüben und Mut zu proben. Wer weiß, dass er*sie nichts beweisen muss, sondern von Gott geliebt ist, kann auch das Risiko eingehen, selbst wacker (Anm.: das wunderschöne Wort „wacker“ steuerte der Jugendlichen einer bei) zu lieben.

Glaubensimpuls
Skate­boards und Ge­schwis­ter­lie­be

Eine Predigt zu 1. Petrus 1,17-22 im Gottesdienst der EmK Graz am Ende des Städtetreffens für Jugendliche.

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Martin Obermeir-Siegrist

Pastor, Kinder- und Jugendwerk

wei­ter­le­sen
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Kühn lieben, bereit­wil­lig dienen, entschlossen vor­ange­hen

Die weltweite Evangelisch-methodistische Kirche formuliert in einer Vision, wohin sie sich entwickeln will.

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Netzwerk Christ­liche Weg- und Lernge­meinsch­aft arbeitet an der Vision der EmK

Die Steuerungsgruppe hat sich mit dem Vision Statement der UMC "Love Boldly, Serve Joyfully, Lead Courageously" befasst: ein Auftrag für die ganze Kirche!

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Stefan Schröckenfuchs

Pastor, Superintendent

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