Netzwerk Christliche Weg- und Lerngemeinschaft: Mit der Vision arbeiten
News

Pastor, Superintendent

Nachfolge prägt Menschen
Die von der Jährlichen Konferenz 2024 eingesetzte Steuergruppe des Netzwerks Christliche Weg- und Lerngemeinschaft hat sich in ihrer Klausur am 7. Februar mit dem neuen Visionsstatement der United Methodist Church (so die internationale Bezeichnung der Evangelisch-methodistischen Kirche) auseinandergesetzt:
»Die Evangelisch-methodistische Kirche leitet Menschen dazu an, Jesus Christus nachzufolgen. Der Heilige Geist befähigt sie dazu, kühn zu lieben, bereitwillig zu dienen und entschlossen voranzugehen.«

Das Steuerungsteam versteht dieses Visionsstatement als eine hilfreiche und treffende Beschreibung für den Auftrag der Kirche. Denn "Kirche" wird gebildet durch die Gemeinschaft derer, die dem Weg Jesu nachfolgen wollen. Wer bereit ist, sich auf den Weg der Nachfolge zu machen, wird sich immer gefordert sehen, mit Jesus "kühn zu lieben", "fröhlich zu dienen" und "mutig gegen Lieblosigkeit und Strukturen des Unrechts einzutreten". So ist es eine gute Vision, ein gutes Ziel, Menschen in die Gemeinschaft der Jüngerinnen und Jünger Jesu zu rufen, in der Erwartung, dass der Geist Gottes sie in ihrer Fähigkeit stärkt, zu lieben, zu dienen und zu leiten.
Das Steuerungsteam unterstützt es daher, dass sich die verschiedenen kirchlichen Gremien der EmK Österreich mit dem Visionsstatement auseinandersetzen. In diesem Sinn wird auch die Jährliche Konferenz 2026, die von 14.-17. Mai 2026 in Salzburg tagt, unter dem Motto "Love Boldly" stehen.
Die Homepage ressourceumc.org bietet zahlreiche hilfreiche Materialien zur Auseinandersetzung mit dem Visionsstatement. Derzeit wird auch eine Reihe von Webinaren zum Visionsstatement angeboten.
Gemeindeentwicklung und Neuland
Zu den Aufgaben der Steuerungsgruppe gehört u.a. auch die Auseinandersetzung mit Fragen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Erwachsenenbildung und der Gemeindeentwicklung. In diesem Sinne hat sich die Steuerungsgruppe u.a. mit der Frage auseinander gesetzt, wie neue Formen kirchlichen Lebens heute aussehen können und in welcher Weise wir als EmK Österreich Schritte in bisher unbekanntes Terrain wagen können. Eine konkrete Überlegung besteht darin, in der Seestadt Aspern – dem derzeit größten Stadtentwicklungsgebiet Europas – Möglichkeiten neuer kirchlicher Arbeit auszuloten.
