Ge­mein­de­brie­fe

2026

Gemeindebrief Linz Februar-März 2026
Ge­mein­de­brief Linz Februar-März 2026

GnadenglückMit Gott zu leben, empfinde ich als großes Glück. Gott ist mir Kraftquelle, Gesprächspartnerin, Kompass, Trost-Anker und vieles mehr. Dieses Glück habe ich nicht verdient; weil man es nicht verdienen kann oder muss. Sondern Gott hat es geschenkt. Das nennen wir Gnade.In meinem Leben und in unserer Welt gibt es aber auch vieles, das nicht unbedingt glücklich macht. Manchmal sind Schicksale in meiner Umgebung sowie die Krisen und Ungerechtigkeiten in der Welt für mich schwer zu ertragen. Als Mensch, der aus Gottes Liebe lebt, empfinde ich das Leid von Menschen und der ganzen Schöpfung tief.Inmitten aller Dinge, die gutem Leben in Fülle entgegen stehen, möchte ich aber doch erfüllt bleiben vom Glück, das Gott mir schenkt. Ein Glück, das selbst größten Widernissen trotzt.Erfüllt vom Glück des Glaubens zu leben gelingt mir meistens dann am besten, wenn ich die Beziehung mit Gott pflege. Die Fastenzeit vor Ostern ist für mich ein Anlass mich neu zu fragen: Was kann ich denn tun, um meine gute Gottesbeziehung zu erhalten? Dabei ist mir die Mahnung aus Jesaja 58 im Ohr: Bei gottgefälligem Fasten geht es nicht um meine oder unsere gemeinsame Leistung vor Gott. Gott liebt es, wenn ich mit meinen und wir mit unseren Möglichkeiten zu einer gerechteren Gesellschaft beitrage(n). Damit dieser Anspruch nicht abstrakt bleibt, helfen mir die sogenannten Gnadenmittel – Wege auf denen Gottes Gnade für mich ganz konkret und greifbar wird. Wenn ich zum Beispiel einen Gottesdienst besuche und mich ein Lied berührt. Oder wenn ich in der Bibel lese und ein Wort mich unmittelbar anspricht. Oder wenn ich mit Geschwistern im Glauben bete und wir Freud und Leid vor Gott bringen. Das sind stärkende Momente, die mir Kraft geben und mich mit Glück erfüllen.

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