Menschen gut begleiten – mit Haltung

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Esther Handschin

Pastorin, Erwachsenenbildung


Das zweite Modul zum dritten Termin
Modul Menschen gut begleiten in Linz

Coronabedingt musste das zweite Modul des Kurses „Menschen gut begleiten“ vom November auf Ende März verschoben werden und es wurde von Pastorin Esther Handschin statt Pastorin Dorothee Büürma geleitet. Dieses Mal ging es um das Thema „Haltung“: Was gibt mir Halt und prägt meine Haltung? Wie erfolgt daraus mein Verhalten, mit dem ich die Verhältnisse um mich herum gestalte?

Mit Marlene Klosz, Sozialpädagogin aus dem Diakonie Zentrum Spattstraße, durften wir zunächst die vielfältigen Angebote dieser diakonischen Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Trägerschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche Österreich kennenlernen. Die „Spatti“ arbeitet nach ihrem Leitbild mit den diakonischen Werten der Nächstenliebe, der Gerechtigkeit, der Würde und der Freiheit.

Wir sind der festen Überzeugung, dass Beziehung das Kostbarste ist,

das Menschen mit ins Leben gegeben werden kann.

Es ist unser Anliegen, dies im Alltag spürbar und erfahrbar zu machen.

Leitbild
Diakonie Zentrum Spattstraße

Im Lauf des Moduls lernten wir verschiedene Aspekte des lösungsfokussierten Ansatzes kennen, mit dem im Diakone Zentrum Spattstraße Kinder, Jugendliche und Familien begleitet werden. Er gibt die Möglichkeit, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen. In Zweier- und Dreiergruppen probierten wir eine Reihe der verwendeten Methoden aus. Die Übungen waren abwechslungsreich und immer wieder konnte rückgefragt werden, wie das konkret in der Spatti ausschaut, wenn es zur Anwendung kommt.

Wovon unsere eigene Haltung geprägt ist und welche Werte die Bibel vermittelt, fasste Pastorin Esther Handschin in einem Input zusammen. Die Bibelbroschüre, die die Kommission für liturgische, theologische und ethische Fragen erarbeitet hat, ist eine Hilfe, das eigene Leben und Verhalten an dem auszurichten, was die biblischen Geschichten nahelegen.

Gestärkt durch die Gemeinschaft, mit viel Übungsunterlagen versehen und mit Sonnenschein im Herzen kehrten die Teilnehmenden wieder nach Haus zurück. Das nächste Modul wird Anfang Mai den Themen Alter, Krankheit und der Frage nach der Schuld gewidmet sein.

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