Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst in Wundschuh

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Frank Moritz-Jauk

Pastor, Öffentlichkeitsarbeit


Erster ökumenischer Gottesdienst 2022 des Seelsorgeraums Kaiserwald unter Beteiligung der Altkatholischen, der Evangelisch-methodistischen und der Römisch-katholischen Kirche.

Der erste ökumenische Gottesdienst des Seelsorgeraums Kaiserwald – im beginnenden Jahr 2022 – fand dieses Mal in Wundschuh statt. Friedrich Eckhardt, von der evangelischen Kirche, sonst fixes Mitglied unseres ökumenischen Teams, war dieses Mal leider verhindert.
Es war das erste Mal, dass wir in Wundschuh einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert haben und er war mit geschätzten 50 mitfeiernden Personen wirklich gut besucht.

Trotz herausfordernden Temperaturen ist es gelungen einen stimmungsvollen Gottesdienst zu feiern.
Hier in Wundschuh habe ich meinen Talar schätzen gelernt – denn unter diesem kann man auch einen Wintermantel tragen. 
Nur im Anzug hätte man mich wahrscheinlich wegtragen, im Kühlraum aufbewahren und bei Bedarf auftauen können.

Thema des Gottesdienste war der Umgang mit oder in einer Krise.

Ausgehend vom ersten Kapitel des alttestamentlichen Buches Ruth, das wir mehrstimmig gelesen haben, beschäftigte sich die Predigt mit eben dieser Frage: 
Was ist hilfreich in einer Krise und was eher nicht?

Michael Zepf hat die wichtigste Antwort auf diese Frage im weiteren Verlauf des Gottesdienstes aufgenommen und weitergesponnen:  
Wichtig in einer Krise ist zunächst einmal Solidarität, Sicherheit und Mitgefühl. 
Erst einmal zuhören und nicht gleich gute Ratschläge geben, so könnte man es auch sagen.

Wie immer ist ein gelungener oder berührender Gottesdienst die Summe aller Teile. Und so verdienen die Fürbitten eben soviel Beachtung wie der gemeinsam gebetete Psalm. Oder das gemeinsame, alternative Glaubensbekenntnis eben soviel Bedeutung wie die Zeichenhandlung mit der Ikone. Oder der Gemeindegesang eben soviel wie die wunderschönen Musikstücke.

Mit dem Segen haben wir eine neue Möglichkeit ausprobiert, die meines Erachtens auch sehr schön unsere Einheit symbolisiert: Es ist nicht wichtig, wer spricht, sondern, dass es gut verständlich ist. Und genauso wichtig wie das gesprochene Wort ist die Geste, die sichtbare Form, des Segens. So bilden wir eine segnende Einheit, die sich in den Dienst des Segnens stellt. 

Dass wir das gemeinsam tun können, ist ein klares Zeichen für unsere ökumenische Verbundenheit und Grund zur Freude.

Unsere Musiker*innen: Stefan Stampler (r.k.), Suyoung Ham (EmK), Sr. Maria Leopold (r.k.), Henrik Sande (EmK).

Unsere Liturg*innen: Michael Zepf (r.k.) Ines Tobisch (alt.k.) und Frank Moritz-Jauk (EmK)

Gemeinsamer Segen

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