Iran: Bi­schofs­rat ruft zu Gebet und Frieden auf

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Angesichts der an­hal­ten­den mili­täri­schen An­griffe der USA und Is­raels auf den Iran so­wie der ira­nischen Gegen­an­griffe ruft der Bischofs­rat der Uni­ted Metho­dist Church zu Ge­bet und Frie­den auf.
Glückselig sind die, die Frieden stiften.
Denn sie werden Kinder
Gottes heissen.
(Matthäus 5,9)

Die Situation belaste die Herzen vieler Menschen, schreibt Bischöfin Tracy S. Malone, die Vorsitzende des Bischofsrats, in der Stellungnahme. Familien trauerten um Angehörige, ganze Gemeinschaften lebten in Angst und Unsicherheit. Unschuldige Zivilist:innen seien in einen Konflikt geraten, den sie nicht gewählt hätten.

Biblische Zusage in Zeiten der Verzweiflung

Der Bischofsrat erinnert an Worte aus Psalm 34,19: «Der Herr ist nahe bei den Menschen, die im Herzen verzweifelt sind. Er hilft denen, die ihren Lebensmut verloren.» Diese Zusage gelte allen, die unter der Gewalt leiden – den Getöteten, Verletzten und Traumatisierten.

Zugleich erinnert Bischöfin Malone an die Worte Jesu: «Glückselig sind die, die Frieden stiften. Denn sie werden Kinder Gottes heissen» (Matthäus 5,9). Dies sei ein Aufruf, mutig für die Würde und das Leben jedes Menschen einzustehen.

Aufruf zur Abkehr von Gewalt

Die Bischöf:innen fordern Entscheidungsträger:innen auf allen Seiten dazu auf, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen und Wege zu Gerechtigkeit, Versöhnung und dauerhaftem Frieden zu suchen. Der Schutz unschuldiger Leben müsse im Mittelpunkt jeder Entscheidung stehen.

Gebet als Zeichen der Hoffnung

Methodist:innen weltweit ruft Bischöfin Malone auf, für die Opfer der Gewalt zu beten – für die Verstorbenen, die Verletzten und die Trauernden. Gleichzeitig gelte es, für politische Führungspersonen zu beten, damit sie sich für den Frieden und gegen die Zerstörung entscheiden.

S.F.  (EmK Schweiz) / Quelle: Aufruf des Bischofsrats

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