Ge­mein­de­brie­fe

2024

Juni - Juli
Ge­mein­de­brief Juni – Juli

Liebe Gemeinde, der Sommer steht vor der Tür und es ist Zeit zurückzublicken, zu feiern und auch Abschied zu nehmen. Rückblick In den vergangenen Wochen haben verschiedene Konferenzen stattgefunden, die diverse Veränderungen mit sich gebracht haben: An der Bezirkskonferenz wurde der Gemeindevorstand neu gewählt und hat nun eine Reihe neuer Mitglieder. Auch an der Generalkonferenz (Weltsynode der EmK) sind wichtige Entscheidungen getroffen worden: Die weltweite EmK wird "regionalisiert". Sie wird damit künftig besser auf die vielfältigen und verschiedenen Bedürfnisse und Voraussetzungen der jeweiligen Regionen eingehen können. Mit der Überarbeitung der Sozialen Grundsätze streicht unsere Kirche den Wert und die Würde aller Menschen heraus, setzt sich gegen Rassismus ein und reagiert auf aktuelle Fragen wie die Sorge um die Schöpfung und die Umwelt oder hinsichtlich sozialer Missstände. Die weltweite Kirche bekennt sich in jeder Hinsicht zu Inklusivität und hat nun auch negative Formulierungen und Restriktionen gegenüber Menschen der LGTBQ-Lebensweise gestrichen. In einer Resolution wurde eine Entschuldigung an die Opfer von sexuellem Fehlverhalten von Pfarrpersonen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in der Kirche ausgesprochen. Die Jährliche Konferenz der EmK Österreich hat sich mit der Frage beschäftigt, wie "Entwicklung gefördert" werden kann. In vielen Gesprächen wurde dieses Thema, das jeden Menschen ja auch ganz persönlich betrifft, diskutiert. Es wurde ein neues geistliches Leitungsgremium "Netzwerk für christliche Weg- und Lerngemeinschaft" beschlossen und gewählt. Wie an jeder Jährlichen Konferenz wurden vom Bischof die Dienstzuweisungen verlesen. In diesem Jahr bringen sie Veränderungen mit sich. So wird Pastorin Esther Handschin von Wien-Floridsdorf nach Graz wechseln. Frank Moritz wurde aus der EmK Österreich verabschiedet und wird im September seinen Dienst als Lokalpastor in Bregenz (Teil der EmK Schweiz-Frankreich) beginnen. Mehr Informationen zu allen Konferenzen findet ihr unten verlinkt bzw. noch mehr zur Jährlichen Konferenz demnächst auf unserer Homepage.

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Stefan Schröckenfuchs

Pastor, Superintendent

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Sonderausgabe
Son­der­num­mer

Generalkonferenz der Evangelisch-methodistischen KircheLiebe Mitglieder und Freunde der EmK Wien-Fünfhaus, am Dienstag, 23. April, ist der offizielle Beginn der Generalkonferenz (Weltsynode) der EmK in Charlotte, North Carolina, USA. Ich bin bereits gestern angereist, um an einigen vorbereitenden Sitzungen und Schulungen teilzunehmen. Ich möchte euch auf diesem Weg noch ein paar Infos zukommen lassen, wie ihr diese doch recht eindrückliche Konferenz auch aus der Ferne mitverfolgen könnt.

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April - Mai
Ge­mein­de­brief April - Mai

Auf ins Leben! Liebe Freunde und Mitglieder der EmK Wien-Fünfhaus!„Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es ja allein“, so heißt es in einem Abendmahlslied unseres Gesangbuchs (EM 533). Und weiter: „Der Eine lebt vom Andern. Für sich kann keiner sein.“ In der Karwoche erinnern wir uns an diese Grundwahrheit des Lebens: Da, wo Menschen für einander da sind und leben, blüht das Leben auf. Hingabe und Liebe enden nicht mit dem Tod, sondern führen ins Leben, das am Ostermorgen neu aufblüht.Ich lade euch ein, gemeinsam die Karwoche und das Osterfest zu feiern. In unseren drei EmK-Gemeinden in Wien gibt es dazu vielfältige Möglichkeiten: Gründonnerstag 18:30 Uhr Gottesdienst der englischsprachigen Gemeinde mit Fußwaschung und AbendmahlKarfreitag 15:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Mitwirkung von Frauenchor und Bläsergruppe der Heilsarmee Zürich in der EmK Floridsdorf17:30 Uhr Gottesdienst der Englischsprachigen Gemeinde18:30 Uhr Gottesdienst mit Lesung der Passionsgeschichte in FünfhausKarsamstag20:00 Uhr Feier der Osternacht mit Osterfeuer im Garten in FünfhausOstersonntag (Achtung Zeitumstellung!)9:30 Uhr Ostergottesdienste in Wien-Fünfhaus und Floridsdorf11:15 Uhr Ostergottesdienst der Englischsprachigen GemeindeAm Ostersonntag laden wir in Fünfhaus nach dem Gottesdienst zum Osterbrunch: Nehmt ungefähr so viel mit, wie ihr selbst essen wollt!

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Stefan Schröckenfuchs

Pastor, Superintendent

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Februar – März 2024
Ge­mein­de­brief Februar – März 2024

Kommen wir ins Gespräch! Liebe Gemeinde, im Herbst haben wir darüber nachgedacht, wie wir Gemeinde sein wollen. Der Wunsch ist sichtbar geworden, in gemeinsamen Gesprächen unseren Glauben und unsere Beziehungen zu vertiefen. Die Idee stand bald im Raum, in der Fastenzeit vor Ostern zu einer Reihe von Glaubensgesprächen einzuladen. Genau dazu möchte ich nun einladen: Die britische Methodistenkirche hat für die Fastenzeit 2024 ein Programm entwickelt, das sich um das Lied "Love divine, all loves excelling" von Charles Wesley dreht. "Liebe, komm herab zur Erde" heißt dieses Lied in der deutschsprachigen Fassung und ist in unserer Gemeinde gut bekannt. Der Liedtext, in Verbindung mit ausgewählten Bibeltexten, hebt die österliche Zusage hervor: Gottes Liebe ist grenzenlos, sie überwindet alle Barrieren!Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich an diesem Programm zu beteiligen: Gemeinsam: Ab 19. Februar laden wir an sechs Abenden zu Gespräch und gemeinsamem Essen ein. An jedem Abend gibt es einen Impuls aus der Programmreihe, der im Gespräch in den Tischgruppen vertieft wird.Selbstständig: Wer sich hier anmeldet, kann sich in der Fastenzeit täglich ein E-Mail zusenden lassen, das einen Bibelimpuls und Anregungen für den Alltag enthält. Die E-Mails kommen von der britischen Methodistenkirche und sind in Englisch. Im Internet gibt es aber gute kostenlose Übersetzungsmöglichkeiten, sodass dies keine unüberwindbare Hürde darstellen sollte. Bei Bedarf helfe ich gerne weiter!Kombiniert: Natürlich kann man auch beide Varianten kombinieren.Ich hoffe jedenfalls, dass auf diese Weise gute Impulse gesetzt werden und gute Gespräche entstehen.

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Stefan Schröckenfuchs

Pastor, Superintendent

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Jänner 2024
Ge­mein­de­brief Jänner 2024

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe!Liebe Gemeinde, ich grüße euch ganz herzlich mit den Worten der Jahreslosung. Sie stammt aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth: "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe!" Das ist schon eine ordentliche Herausforderung. Natürlich ist es schön, wenn das, was ich tue, der Liebe entspringt. Oft ist es aber schon ganz gut, wenn ich etwas einfach mache, weil ich erkannt habe, dass es sinnvoll oder notwendig ist. Dann gibt es auch noch die Dinge, die ich aus Pflichtbewusstsein oder schlechtem Gewissen heraus tue. Und was ist schließlich mit jenen Situationen, in denen ich nicht einfach nur "lieb und nett" agieren kann? Situationen, in denen auch einmal für eine gute Sache gestritten oder Widerstand geleistet werden muss? Dass Liebe in all meinem Handeln die bestimmende Emotion sein könnte, klingt eher nach einem frommen Wunsch denn nach einer realistischen Option. Tatsächlich sind die Worte des Apostels auch - in positivem Sinne - als frommer Wunsch gemeint. Paulus setzt sie an das Ende seines Briefes an die Gemeinde in Korinth. In den Kapiteln davor ringt er mit ihnen. Ums rechte Verständnis in Glaubensfragen. Darum, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll. Darum, worauf man hoffen kann. Seine Worte sind keineswegs immer nur lieb und nett, im Gegenteil. Und Paulus ist sich sehr bewusst, dass es nicht selbstverständlich in der Natur des Menschen liegt, sich von Liebe leiten zu lassen. Darum wünscht er seinen Leserinnen und Lesern, dass ihnen das – immer mehr – zuteil wird: dass Liebe zur bestimmenden Kraft und Antriebsfeder ihres Handelns wird. Liebe muss nicht immer die bestimmende Emotion sein. Sie kann aber – immer mehr – zur Grundhaltung allen Handelns werden. Dass dies geschieht, ist eine Frucht des Glaubens und eine Folge unserer Beziehung zu Jesus, dessen Liebe unsere Liebe weckt und nährt. Wer sich von Gottes Liebe tragen lässt, dessen Tun und Handeln wird immer mehr vom Grundton der Liebe bestimmt. So kann auch das "in Liebe geschehen", wozu wir uns überwinden müssen. Sogar, wenn es darum geht, einen nötigen Konflikt zu führen. Ich wünsche uns allen, dass Gott es uns das auch in diesem Jahr zuteil werden lässt: dass das, was wir tun, vom Grundton der Liebe getragen ist.

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Stefan Schröckenfuchs

Pastor, Superintendent

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