Öku­me­ni­sche Feier in der Os­ter­nacht - Salzburg 2026

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Bild von Dorothee Büürma
Dorothee Büürma

Pastorin, Kinder- & Jugendwerk


In der Nacht zum Ostersonntag fand auch heuer die Osterfeier der Salzburger Ökumene in Maria Plain statt. Es war eine Feier der ganz besonderen Art!

Eine Osternacht-Feier, wie man sie selten findet

Auch im Jahr 2026 machten sich fast tausend Menschen auf den Weg nach Maria Plain, um dort gemeinsam im Freien eine ökumenische Feier in der Osternacht zu erleben.
Die Kälte des Abends konnte die Massen nicht davon abhalten, in der Wärme des Osterfeuers und den inspirierenden liturgischen und kreativen Elementen dieser Feier die Osterfreude für sich zu erleben und mitzunehmen.

Kinder und Senior*innen ganz unterschiedlicher Glaubensrichtungen versammelten sich im großen Kreis um die Osterkerze. 

Gestaltet und moderiert wurde die Feier von Mag. Dominik Elmer (Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg, Fachbereich Gemeinde und Innovation), in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen aus den Salzburger Kirchen der Ökumene. Musikalisch umrahmt wurde das Programm in diesem Jahr von der Band "Worship Oida".

Slam Poetry, Hip Hop und eine Tanzgruppe verkündeten die Osterbotschaft jeweils auf eine eigene und besondere Weise. 

Das Thema der Feier war in diesem Jahr die Jahreslosung für 2026: "Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,5) 

Die Tanzmädels Berndorf stimmten uns auf den Wechsel vom Dunkel ins Licht ein mit ihrer Choreographie und den passenden Outfits.

Gebet am Osterfeuer, das von den Pfadfinder*innen aufgebaut und betreut wurde.

"Gott, lass die Flammen deiner Liebe in unseren Herzen wieder neu brennen, damit sie sich ausbreiten können in dieser Nacht und in unserem Leben."

Hip Hop - Version von Psalm 103 mit Refrain: "Ich sing dem Herrn ein neues Lied..." 
Aha! ( = Amen)

Lesung aus der Offenbarung (Kapitel 21, die neue Schöpfung) auf Braille.

Slam Poetin Helene Ziegler hatte ihre Gedanken zum Osterevangelium nach Johannes in Mundart aufbereitet. Sie stellte u.A. auch einen Bezug zu den dunklen Seiten unserer Welt mit ihren Kriegen und Krisen heutzutage her - mit dem Ausblick auf die Hoffnungsbotschaft von Ostern, auf die Mitmenschlichkeit, die wir spüren dürfen und mit Blick auf die Stadt, in der wir leben und die Menschen, denen wir begegnen.

Fürbitten wurden von verschiedenen Vertreter*innen der Kirchen gesprochen.

Eierbecken in rumänisch-orthodoxer Tradition:

Christus ist auferstanden! 
Er ist wahrhaftig auferstanden!

(übrigens: Das Ei des orthodoxen Priesters hat bisher jedes Jahr gewonnen!)

Ökumenischer Segen, gesprochen von:

Evangelist Walter Pechhacker (neuapostolisch) , Pfarrer Ernst Wageneder (römisch-katholisch), Pastorin Dorothee Büürma (evangelisch-methodistisch), Pfarrerin Barbara Wiedermann (evangelisch-lutherisch), Priester Ihor Konstantin Shevchenko (ukrainisch-orthodox), Erzpriester Zafeirios Koutelieris (griechisch-orthodox) und  Erzpriester Dumitru Viezuiano (rumänisch-orthodox). (vlnr, im Bild mit Dominik Elmer, rechts)

Zum Ausklang war eine Agape mit Getränken, Eiern, Osterbrot, sowie gebrannten Mandeln und Zuckerwatte vorbereitet. Ein Fest der Genüsse! 
Die Freude über die Gemeinschaft hielt noch lang in die Nacht an.

Bildnachweis: eds (Bengt Beier)

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